Bewerbungstipps: Lampenfieber im Vorstellungsgespräch

  • 28.12.2019 14:36:29
  • von brauer

Ein Vorstellungsgespräch bedeutet für Sie vor allem eins: Stress, denn Ihr Körper schüttet vermehrt Adrenalin aus. Doch wie können Sie Ihre Nervosität in den Griff bekommen und zu Ihrem Vorteil nutzen?

1. Nutzen Sie Ihre Nervosität zu Ihrem Vorteil:
Wer nervös ist, ist besonders leistungsfähig. Sehen Sie Ihre Nervosität also positiv und gehen Sie so auch an die Sache ran. Warum wurden Sie zum Vorstellungsgespräch eingeladen? Es bedeutet, dass man sich für Sie interessiert und, dass Sie bisher überzeugen konnten. Zudem konnten Sie eine ganze Reihe von Mitbewerbern schon hinter sich lassen. Nun fehlt nur noch ein letzter Schritt um Ihr Ziel zu erreichen!

2. Vorbereitung ist alles!
Bereiten Sie sich gut und gründlich vor, denn man ist besonders nervös, wenn man nicht gut vorbereitet in ein Vorstellungsgespräch geht. Gehen Sie an die ganze Sache gewissenhaft ran und bringen Sie in Erfahrung, was man über die Firma wissen sollte. Schauen Sie sich aber auch Ihren eigenen Lebenslauf noch einmal an und verinnerlichen Sie ihn. Personaler suchen dort gerne nach Ungereimtheiten bzw. Lücken. Eine Erklärung für eine Auszeit sollten Sie sich vorab überlegen. Bereiten Sie sich auch auf unangenehme Fragen vor.

3. Wie Sie sich im Vorstellungsgespräch wohler fühlen.
Tun Sie alles, damit Sie sich im Vorstellungsgespräch wohl fühlen. Überlegen Sie sich, was Sie anziehen wollen. Ändern Sie Ihr Outfit, wenn Sie sich unsicher sind, ob es angemessen ist. Durch Ihre Kleidung können Sie viel darüber aussagen, wer Sie sind und wer Sie sein wollen. Wenn Sie sich wohl fühlen strahlen Sie das auch aus.

3.1. Positiv denken und positiv rüberkommen.
Das Vorstellungsgespräch ist eine Chance. Machen Sie sich nicht zu viel Druck, wenn es nicht klappt, dann ist das so. Fokussieren Sie sich auf Ihre Stärken, Ihre Ausstrahlung und Ihre Körpersprache. Denken Sie daran, gelassen und positiv zu erscheinen, lächeln Sie und suchen Sie den Blickkontakt zu Ihrem Gegenüber.

3.2. Die richtige Körpersprache.
Schauen Sie Ihrem Gesprächspartner direkt in die Augen. Falls Ihnen das schwer fällt, fokussieren Sie sich auf die Oberkante der Nase, direkt zwischen den Augen. Ihr Gegenüber wird es nicht merken. Achten Sie schon bei der Begrüßung auf einen angemessen kräftigen Händedruck sowie auf eine aufrechte Körperhaltung. Verschränken Sie die Arme nach Möglichkeit nicht und legen Sie die Hände ruhig auf den Tisch oder in den Schoß.

Ein Artikel von Sabrina Vornholt, 28.12.2019