Europasekretärin
Die Europasekretärin stellt eine besondere Form der klassischen Sekretärin dar. Neben den üblichen Sekretariatsaufgaben wie zum Beispiel Terminmanagement oder Büroorganisation wird eine angehende Europasekretärin auch auf die Anwendung von mindestens drei europäischen Fremdsprachen geschult. Neben verhandlungssicheren Englischkenntnissen verfügt sie beispielsweise auch über exzellente Französisch- oder Spanischkenntnisse. Die Ausbildung zur Europasekretärin wird in der Regel nur über Privatschulen angeboten. Der finanzielle Einsatz kann aber durchaus lohnenswert sein, denn Europasekretärinnen sind mit ihren hervorragenden Fremdsprachenkenntnissen gegenüber normalen Sekretärinnen klar im Vorteil. Begehrt sind sie insbesondere bei international ausgerichteten Rechtsanwaltskanzleien. Aber auch in großen Industrieunternehmen sowie anderen Wirtschaftszweigen ergeben sich Berufschancen für die Europasekretärin. Darüber hinaus muss eine Europasekretärin nicht zwangsläufig in einem Sekretariat arbeiten. Mit ihrer Ausbildung kann sie selbstverständlich auch als professionelle Übersetzerin tätig werden.