Jahresgehalt
In Vorstellungsgesprächen verhandeln Arbeitgeber und Bewerber über das Jahresgehalt, welches der zukünftige Mitarbeiter verdienen möchte. Über das Monatsgehalt wird üblicherweise nur bei einem Start über die Zeitarbeit gesprochen, da es hier Einsätze gibt, die kein ganzes Jahr andauern. Hinzu kommt, dass das Jahresgehalt stets als Bruttojahresgehalt angegeben wird. Wer also eine ganz bestimmte Summe im Kopf hat, die er gerne monatlich netto verdienen möchte, rechnet diese mittels Gehaltsrechner zunächst in brutto um und multipliziert diesen Betrag dann mit 12. Darüber hinaus sollten die Bewerber klären, ob der potentielle neue Arbeitgeber 12 oder 13 Gehälter zahlt. Gibt es ein 13. Gehalt verändert sich die monatliche Summe. Außerdem zählen auch das Weihnachts- und Urlaubsgeld sowie Boni und Provisionen zum Jahresgehalt. Im Vorstellungsgespräch muss der Bewerber seine Gehaltsvorstellung also gegebenenfalls anpassen. Wichtig ist, dass sich die Bewerberinnen und Bewerber im Vorfeld informieren, welches Jahresgehalt angemessen ist, damit es im Vorstellungsgespräch keine böse Überraschung gibt. Hierbei spielt sowohl die Größe als auch der Standort des Unternehmens eine wichtige Rolle. Konzerne in großen Städten zahlen tendenziell bessere Gehälter als kleine Familienunternehmen in der Provinz.